{"id":2271,"date":"2018-07-31T11:34:40","date_gmt":"2018-07-31T11:34:40","guid":{"rendered":"https:\/\/datamarket.at\/?p=2271"},"modified":"2020-11-17T17:15:41","modified_gmt":"2020-11-17T17:15:41","slug":"auf-eigenen-spuren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/datamarket.at\/en\/2018\/07\/31\/auf-eigenen-spuren\/","title":{"rendered":"Auf eigenen Spuren: Unsere Daten als Personal Coach"},"content":{"rendered":"<div class=\"pbs-main-wrapper\"><h2><b>Own Your Data &amp; hiMoment<\/b><\/h2>\n<p>Willkommen in der Sommerpause! Passend zur aktuellen Hitzeperiode nehmen wir uns heute einen besonders spannenden und heiklen Bereich vor.<\/p>\n<div id=\"attachment_2272\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2272\" class=\"size-medium wp-image-2272\" src=\"https:\/\/datamarket.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/feng-shui-1927590_640-300x182.jpg\" alt=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/feng-shui-zen-steine-textur-1927590\/\" width=\"300\" height=\"182\" srcset=\"https:\/\/datamarket.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/feng-shui-1927590_640-300x182.jpg 300w, https:\/\/datamarket.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/feng-shui-1927590_640.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-2272\" class=\"wp-caption-text\">Foto: pixabay.com<\/p><\/div>\n<p>Einerseits, weil der Sommerurlaub \u00fcblicherweise etwas Zeit zum Seele baumeln und Zeit nehmen l\u00e4sst, andererseits, weil Daten, sobald es sich um personenbezogene Daten handelt, ein hei\u00df umk\u00e4mpftes Eisen sind. Und w\u00e4hrend sich nicht nur die allseits bekannten Internet-Giganten zu Sammelkraken gemonstert haben, bleiben die, die es wirklich betrifft und um deren Daten es tats\u00e4chlich geht, zumeist auf der Strecke. Dabei k\u00f6nnen die Unmengen an Daten, die jede und jeder Einzelne von uns tagt\u00e4glich erzeugt auch f\u00fcr uns pers\u00f6nlich Wertvolles leisten \u2013 und so manchen \u201cpersonal coach\u201d ersetzen. Um einen kleinen Einblick geben zu k\u00f6nnen, sehen wir uns heute zwei Organisationen an, die sich mit \u201cDigital health &amp; well being\u201d im gleichen Business-Feld bewegen: <i>Own Your Data<\/i> und <i>hiMoment<\/i>.<!--more--><\/p>\n<h2><a href=\"https:\/\/www.ownyourdata.eu\/de\/\" xlink=\"href\"><b>Own Your Data<\/b><\/a><b>: Daten-Tresor mit gewissem Extra<\/b><\/h2>\n<p>Das Projekt <i>Own Your Data<\/i> ist gewisserma\u00dfen Christoph Fabianeks \u201cviertes Kind\u201d und entstand im Rahmen seiner Karenz-Auszeit. Daten waren f\u00fcr Christoph als Mathematiker schon immer ein zentrales Thema.<\/p>\n<div id=\"attachment_2277\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2277\" class=\"size-medium wp-image-2277\" src=\"https:\/\/datamarket.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/data-1590455_640-300x203.jpg\" alt=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/daten-sicherheit-tastatur-computer-1590455\/\" width=\"300\" height=\"203\" srcset=\"https:\/\/datamarket.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/data-1590455_640-300x203.jpg 300w, https:\/\/datamarket.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/data-1590455_640.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-2277\" class=\"wp-caption-text\">Foto: pixabay.com<\/p><\/div>\n<p>Besonders angetan hat es ihm jedoch die Problematik der personenbezogenen Daten, die wir alle tagt\u00e4glich hinterlassen \u2013 ohne aber selber tats\u00e4chlich Zugriff darauf zu haben. 2015 programmierte er flugs einen Prototypen, der bereits in der Lage war, erste Datenspuren zu sammeln und im \u201cOwn Your Data-Datentresor\u201d zu speichern. Seine Idee reichte er noch im gleichen Jahr erfolgreich bei der <a href=\"http:\/\/netidee.at\/\" xlink=\"href\">NetIdee<\/a> und in weiterer Folge bei der <a href=\"https:\/\/www.aws.at\/foerderungen\/foerderungen-1\/aws-kreativwirtschaft\/\" xlink=\"href\">AWS Kreativwirtschaftsf\u00f6rderung<\/a> ein und gr\u00fcndete zu dem Zweck den \u201cVerein zur F\u00f6rderung der selbstst\u00e4ndigen Nutzung von Daten\u201d.<\/p>\n<h3><b>Bewusstseinsbildung Datenspuren<\/b><\/h3>\n<p>Seitdem hat sich viel getan. Es kristallisierte sich rasch heraus, dass ein reiner \u201cDatentresor\u201d (wie auch Daten an sich) f\u00fcr die Mehrheit potentieller Nutzer_innen ein viel zu abstraktes Thema ist. So erregen Daten durch externe Events (Beispiel <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/wirtschaft\/facebook-skandal-datenschutzbehoerde-ico-fordert-500000-pfund-ld.1402538\" xlink=\"href\">Facebook Skandal<\/a>) zwar kurz Aufmerksamkeit, erfahren sonst aber wenig Beachtung. Entsprechend schwierig ist es, <i>Own Your Data<\/i> zu positionieren und Interessen zu wecken. So wichtig die Bewusstseinsbildung f\u00fcr den Wert pers\u00f6nlicher Daten ist, so kompliziert ist es auch, damit erfolgreich zu sein. Ein Weg ist, zu verschiedenen Themen eigene <i>Own Your Data<\/i>-Auswertungen anzubieten. Aktuell gibt es bereits mehrere solcher Auswertungsm\u00f6glichkeiten. Am popul\u00e4rsten ist das Allergietagebuch, das pers\u00f6nliche Daten mit Open Data (wie Pollenbelastung und Wetter) f\u00fcr eine Auswertung kombiniert, um weitreichendere Schl\u00fcsse zuzulassen.<\/p>\n<h3><b>Konkurrenzmodell Komfort<\/b><\/h3>\n<div id=\"attachment_2279\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2279\" class=\"size-medium wp-image-2279\" src=\"https:\/\/datamarket.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/cat-2525341_640-300x200.jpg\" alt=\"Katze, schlafend\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/datamarket.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/cat-2525341_640-300x200.jpg 300w, https:\/\/datamarket.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/cat-2525341_640.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-2279\" class=\"wp-caption-text\">Foto: pixabay.com<\/p><\/div>\n<p>Mit diesen Anwendungen hat <i>Own Your Data<\/i> allerdings schlagartig viel Konkurrenz. W\u00e4hrend bei anderen Apps die <a href=\"https:\/\/www.mediapost.com\/publications\/article\/321831\/consumers-my-data-is-my-property-i-should-be-abl.html\" xlink=\"href\">Datensituation zwar h\u00e4ufig unklar ist<\/a>, erf\u00fcllen diese ihre jeweilige Funktion jedoch zumeist gut. Abseits des generell fehlenden Bewusstseins f\u00fcr Datensicherheit, f\u00fchrt das bei Nutzer_innen dazu, dass sie f\u00fcr den Komfort \u00fcber vieles hinwegsehen, was rund um ihre pers\u00f6nlichen Daten schief laufen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Dementsprechend findet sich die aktuelle Zielgruppe von <i>Own Your Data<\/i> vor allem unter technik- und\/oder daten-affinen Menschen wie Early-Adopters, Datenschutzaktivist_innen und Data Scientists. Auch wenn es durchaus ein gro\u00dfes Interesse gibt, <i>Own Your Data <\/i>auch f\u00fcr andere Nutzer_innen interessant zu machen, l\u00e4sst sich das mit dem gemeinn\u00fctzigen Verein, der nicht auf monet\u00e4re Gewinne ausgerichtet ist, derzeit noch gut vereinbaren.<\/p>\n<h3><b>Datensicherheit kombiniert mit Open Data <\/b><\/h3>\n<p>W\u00e4hrend es zentral um den individuellen wie sicheren Zugriff auf eigene hinterlassene Datenspuren geht, entstehen potentielle Services vor allem durch die Kombination mit anderen Daten. So nutzt beispielsweise <i>Own Your Data<\/i> f\u00fcr das angebotene Allergietagebuch die offenenen Daten von <i>Pollenwarndienst.at<\/i>. W\u00e4hrend auf der einen Seite Nutzer_innen-Daten durch eine volle Ende-zu-Ende Verschl\u00fcsselung so sicher verwahrt werden, dass nicht mal <i>Own Your Data<\/i> selbst darauf Zugriff hat, kommt auf der anderen Seite einiges an Open Data zum Einsatz, um Services anbieten zu k\u00f6nnen, die <i>Own Your Data<\/i> auch f\u00fcr weniger technikaffine Zielgruppen interessant machen zu k\u00f6nnen. Um diesen Spagat ausgleichen zu k\u00f6nnen, arbeitet Christoph aktuell an einer neuen Funktion, n\u00e4mlich pers\u00f6nliche Daten anonymisiert beispielsweise f\u00fcr Forschungszwecke spenden zu k\u00f6nnen. Derartig aufbereitete Daten sollen k\u00fcnftig zum Ausgleich wieder als Open Data zur Verf\u00fcgung gestellt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2><a href=\"https:\/\/himoment.com\/de\/\" xlink=\"href\"><b>hiMoment<\/b><\/a><b>: Die Tagebuch-App, die gl\u00fccklich macht<\/b><\/h2>\n<div id=\"attachment_2280\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2280\" class=\"size-medium wp-image-2280\" src=\"https:\/\/datamarket.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/men-2425121_640-300x200.jpg\" alt=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/m%C3%A4nner-frauen-bekleidung-paar-2425121\/\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/datamarket.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/men-2425121_640-300x200.jpg 300w, https:\/\/datamarket.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/men-2425121_640.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-2280\" class=\"wp-caption-text\">Foto: pixabay.com<\/p><\/div>\n<p>Einen v\u00f6llig anderen und sehr pers\u00f6nlichen Zugang verfolgt das Startup <i>hiMoment<\/i>. Mit diversen Ergebnissen der Gl\u00fccksforschung im R\u00fccken, hat es sich zum ambitionierten Ziel gesetzt, seine Nutzer_innen gl\u00fccklich(er) zu machen. Wie neurowissenschaftlich und psychologisch l\u00e4ngst bekannt ist, ist unser Gehirn auf Gefahrenerkennung programmiert. Daher hinterlassen negative Erfahrungen einen intensiveren Effekt, als positive. Dass wir diesem Umstand nicht hilflos ausgeliefert sind, zeigen jedoch diverse Methoden. Einige der derzeit bekanntesten finden sich unter dem Schlagwort \u201cMindfulness\u201d \u2013 zu deutsch \u201cAchtsamkeit\u201d, die unter anderem zur Pr\u00e4vention gegen Depression und Burn Out zum Einsatz kommen. In die gleiche Kerbe schl\u00e4gt auch die App <i>hiMoment <\/i>mit ihrem Konzept.<\/p>\n<h3><b>\u201cGl\u00fcck ist eine Entscheidung, die du treffen kannst\u201d<\/b><\/h3>\n<p>Mit dieser Unterzeile begr\u00fc\u00dft die App jeden Neuank\u00f6mmling. Dahinter steht die belegte Annahme, dass sich Gl\u00fcck wie ein Muskel trainieren l\u00e4sst. Alles, was dazu n\u00f6tig ist, ist die regelm\u00e4\u00dfige und bewusste Besch\u00e4ftigung mit wohltuenden, gl\u00fccklichen Momenten in unserem Leben. Die entsprechenden \u201cGl\u00fccks\u00fcbungen\u201d hilft <i>hiMoment<\/i> zu absolvieren, <a href=\"https:\/\/futurezone.at\/thema\/start-ups\/himoment-eine-app-will-nutzer-gluecklich-machen\/302.067.158\" xlink=\"href\">indem die App anleitet<\/a>, sich seine t\u00e4gliche Portion kleines und gro\u00dfes Gl\u00fcck zu speichern \u2013 und wiederkehrend damit zu besch\u00e4ftigen. Durch diese Besch\u00e4ftigung gew\u00f6hnt sich unser Gehirn daran, unseren vielen kleinen und gr\u00f6\u00dferen Gl\u00fccksmomenten eine h\u00f6here Bedeutung beizumessen \u2013 und das macht uns langfristig tats\u00e4chlich zu gl\u00fccklicheren Menschen.<\/p>\n<h3><b>Menschen und Erfolge<\/b><\/h3>\n<p>Hinter der Idee steht ein Gr\u00fcndungsteam von drei Menschen: <a href=\"https:\/\/www.trendingtopics.at\/himoment-wiener-gluecks-app-erinnert-an-die-schoenen-momente-im-eigenen-leben\/\" xlink=\"href\">Christoph Schnedlitz<\/a> (CEO mit einem Background in Finance, Controlling, Data Science und Positive Psychology), Jan Hrub\u00fd (CXO &#8211; Chief Experience Officer mit einem Background in Design und Frontend development) und Hermann Ziak (CTO mit einem Background in Artificial Intelligence). Gemeinsam launchten sie im M\u00e4rz 2017 die <i>hiMoment <\/i>Beta Version. Seit J\u00e4nner 2018 ist die Vollversion f\u00fcr Android und iPhone erh\u00e4ltlich.<\/p>\n<div id=\"attachment_2281\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2281\" class=\"size-medium wp-image-2281\" src=\"https:\/\/datamarket.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/wood-3345661_640-300x200.jpg\" alt=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/holz-alte-t%C3%BCr-motivzitaten-3345661\/\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/datamarket.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/wood-3345661_640-300x200.jpg 300w, https:\/\/datamarket.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/wood-3345661_640.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-2281\" class=\"wp-caption-text\">Foto: pixabay.com<\/p><\/div>\n<p>Finanziert wurde die Entwicklung der App von den Gr\u00fcndern selbst, erst Ende 2017 gelang es ihnen, <a href=\"https:\/\/www.derbrutkasten.com\/himoment-sechstelliges-investment-fuer-wiener-psychtech-startup\/\" xlink=\"href\">Investoren zu gewinnen<\/a>. Damit ist das ambitionierte Ziel f\u00fcr 2018 vor allem, die Nutzer_innenzahlen deutlich zu erh\u00f6hen. Z\u00e4hlte <i>hiMoment <\/i>Ende 2017 noch 5.000 Nutzer_innen, ist die Anzahl der begl\u00fcckten Menschen bis Juli 2018 bereits auf 20.000 gestiegen. Als Zielgruppe fokussiert das StartUp \u2013 vereinfacht gesagt \u2013 auf 25 bis 50-j\u00e4hrige Menschen aus Westeuropa, die gl\u00fccklicher werden und \/ oder an sich arbeiten wollen.<\/p>\n<h3><b>H\u00fcrden auf dem Weg zum gro\u00dfen Gl\u00fcck<\/b><\/h3>\n<p>Eine gro\u00dfe H\u00fcrde ist die Vielzahl an Endger\u00e4ten, die das Bauen von Apps generell zur Herausforderung machten. Da ist <i>hiMoment<\/i> keine Ausnahme.<\/p>\n<p>Aber auch der Datenschutz bereitet einiges an Kopfzerbrechen. So bot <i>hiMoment<\/i> Beta anfangs nur eine Registrierung per Facebook Connect an, um \u00a0Entwicklungszeit zu sparen. Das allerdings f\u00fchrte von Seiten der Nutzer_innen zu viel Kritik (und 1 Stern Bewertungen), obwohl \u00fcber diesen Weg keine Daten an Facebook kommen, wie Christoph Schnedlitz versichert. Nutzer_innen \u00e4u\u00dferten zudem Bedenken, gemeinsame Momente mit Freund_innen in der App zu speichern, aus Sorge um deren Privacy.<\/p>\n<p>Auch die Finanzierung und das Gesch\u00e4ftsmodell muss sich erst bew\u00e4hren. Aktuell ist die App noch kostenlos. Nachdem sich das Konzept jedoch nicht mit Werbung vertr\u00e4gt, wird k\u00fcnftig auf ein Freemium-Modell gesetzt. Immerhin boomen Apps im \u201cDigital health &amp; well being\u201d Bereich. Die Chancen am Markt stehen also grunds\u00e4tzlich nicht schlecht, f\u00fcr entsprechende Angebote.<\/p>\n<h3><b>hiMoment und der Wert der Daten<\/b><\/h3>\n<p>Daten spielen eine sehr wichtige Rolle f\u00fcr <i>hiMoment<\/i>, aber eine vernachl\u00e4ssigbare Rolle f\u00fcr das Business Modell, da ausschlie\u00dflich personenbezogene \u2013 um nicht zu sagen hochpers\u00f6nliche \u2013 Daten in der App entstehen. Auch externe Daten bzw. Open Data kommen nicht zum Einsatz. Zentral ist dementsprechend der Schutz von Nutzer_innendaten.<\/p>\n<p>Geplant sind wie erw\u00e4hnt weder Werbefinanzierung noch die Weitergabe von Daten an Dritte. Die einzig aktuelle Ausnahme ist die Weitergabe von anonymisierten Daten f\u00fcr wissenschaftliche Forschung, genauer: der Erforschung des Gl\u00fccks und zum Training von KI-Modellen. Eine weitere Ausnahme soll die Zukunft bringen, so Christoph Schnedlitz:<\/p>\n<blockquote><p><span style=\"color: #000000;\">In einigen Jahren denken wir an, aggregierte Informationen \u00fcber Gl\u00fcck als Open Data zur Verf\u00fcgung zu stellen, \u00e4hnlich einem &#8220;real time Happiness Index&#8221; pro Land, quasi wie ein B\u00f6rsenindex.<\/span><\/p><\/blockquote>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Own Your Data &amp; hiMoment Willkommen in der Sommerpause! Passend zur aktuellen Hitzeperiode nehmen wir uns heute einen besonders spannenden und heiklen Bereich vor. 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