Report: Was steckt drinnen, im Data Market Austria?

Im November letzten Jahres starteten 17 Partner aus führenden Forschungsorganisationen, Telekom und IT-Industrieunternehmen, Start-Ups, KMUs und NGOs das vom  BMVIT /FFG  teilfinanzierte Leitprojekt Data Market Austria (DMA). Ein knappes halbes Jahr später legt das Konsortium die ersten Ergebnisse vor.

Die ersten Monate standen im Zeichen der Bedarfserhebung. In Workshops, Interviews und Umfragen wurden insgesamt mehr als 300 Meinungen und Anforderungen an den DMA gesammelt.

Domain

Invited

Host

Keynote Slides

Industry 4.0

48

Know Center Graz

Robert Ginthör, Know Center Graz

Daten und ihre Rolle in Industrie 4.0 – Beobachtungen

Active Assisted Living

75

BMVIT, Vienna

Kerstin Zimmermann, bmvit

Active & Assisted Living

Earth Observation / Space

45

ZAMG, Vienna

Direktor der ZAMG: Dr. Michael Staudinger

… keine Folien beim Vortrag verwendet …

Mobility

69

Catalysts, Linz

Dominik Rockenschaub, Catalysts

Big Data Gold Mining

Energy

40

Siemens, Vienna

Alexander Schenk, Siemens:

Keynote Energie

Aus diesen Anforderungen wurden in den letzte Wochen technische Requirements, technische Buildings Blocks, DMA Betriebsstrukturen und technische Architekturen entwickelt.

Martin Kaltenböck (CFO Semantic Web Company): “Unsere Anforderungsanalyse hat gezeigt, dass ein grundsätzlich hohes Interesse an B2B-Geschäften mit Daten und Datenservices von Seiten der österreichischen Wirtschaft besteht, wenngleich nur einige Schlüsselunternehmen bereits konkrete Businessmodelle für sich schon gefunden haben. So zeichnet sich für den DMA ein Bild mit vielen Möglichkeiten, um mit Daten und Datenservices zu handeln, wobei sich die klaren Kernmärkte erst herausbilden müssen.”

Für die technische Umsetzung des DMA bedeutet dies, eine Architektur zu finden, die neben der Niederschwelligkeit in der Nutzung  und der Offenheit für Erweiterungen, ein besonderes Augenmerk auf die Bereitstellung von generischen Basisfunktionen legt. An diesen grundsätzlichen Angeboten des DMA wird nun als erstes gearbeitet:

  • Datensicherheit und Smart Contracting setzen auf Blockchain-Technologien auf,
  • Semantische Anreicherung der Daten- und Servicebeschreibungen ermöglichen starke Empfehlsysteme, die gemeinsam mit der “Human Interaction” eines Maklers, bereichsspezifische Exzellenz bei der Erstellung von Datenprodukten und Datenservices sicherstellen. Ein zentraler Metadaten Layer im DMA erlaub die effiziente Verwaltung von Usern, Daten und Services.
  • Beim Schutz persönlicher Daten beschreitet der DMA mit seinem Konzept des “Privacy by Design” neue Wege, die die Integrität privater Daten mit den Erfordernissen der Datenwirtschaft zufriedenstellend vereinen kann.   

Gleichsam als “Eisbrecher” für die bevorstehenden Möglichkeiten einer befeuerten Datenwirtschaft, werden exemplarisch sogenannte DMA Piloten umgesetzt. Die Piloten zeigen dabei allesamt, welche Leistungsfähigkeit im Bereich der “Predictive Analysis” aus verbunden Daten und Serviceangeboten am DMA erreicht werden kann. Der Datenschatz im DMA trägt dann Vorhersagemodelle für die Steuerung von Taxiflotten ebenso, wie Mustererkennung in der Energienutzung anhand von Bewegungsprofilen als auch Risikobewertungen bei Naturkatastrophen…

kompletter Bericht (PDF / 6,8MB)

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