EuDEco: H2020-Project untersucht die Europäische Datenwirtschaft

EuDEco erforscht die Beziehungen zwischen den Akteuren  der Datenwirtschaft und analysiert das Milieu, in dem die Akteure,  Einzelpersonen und Organisationen agieren. Das Verständnis dieser Beziehungen bildet die Grundlage für die Analyse und Entwicklung von Anwendungsfällen, Geschäftsmodellen und Wertschöpfungsnetzwerken sowie für die Ableitung von Empfehlungen zur Förderung der Datenwiederverwendung und die Festlegung der Grundlagen für eine sich selbst tragende Datenwirtschaft in Europa.

Im Zuge des Projektes wurden Barrieren der Datenwiederverwendung bereits aus rechtlichen, sozioökonomischen und technologischen Aspekten untersucht. Mehrere relevante Barrieren wurden vom EuDEco-Team identifiziert und bereits in EuDEco-Berichten und im Entwurf des EuDEco-Modells der europäischen Datenwirtschaft dargestellt.

Um ein umfassendes Bild von der Situation der Datenwiederverwendung in Europa zu vertiefen, wurde vor kurzem eine Umfrage von EuDEco veröffentlicht, um aus erster Hand Erfahrung von folgenden Akteuren zu erheben:

  • Datenanbieter
  • Datenvermittler
  • Datenbenutzer
  • Technologieanbieter

Die durch EuDEco erhobenen Grundmodelle der Datenwirtschaft in Europa sind auch für Initiativen wie dem österreichischen Datenmarktprojekt sehr relevant. Deshalb möchten wir Sie ermutigen, an der EuDEco-Umfrage teilzunehmen!

zur Umfrage

Regierungsprogramm: Mehr Daten aus dem öffentlichen Sektor

Weiterer Nachschub im Bereich öffentlicher Daten läßt das Arbeitsprogramm der Bundesregierung 2017/2018 für die kommenden Jahre erwarten.

“Die Plattform data.gv.at stellt bereits über 2.100 Datenquellen zur Verfügung und soll weiter ausgebaut werden. Bis Ende 2020 sollen alle Daten der öffentlichen Verwaltung nach Möglichkeit als Open Data zur Verfügung stehen. Das erhöht einerseits die Transparenz und schafft auch die Basis für Geschäftschancen für innovative Unternehmen und Startups. Um dies zu erreichen, werden bis Oktober 2017 die verfügbaren Datenbestände auf ihre Open Data Tauglichkeit geprüft. Zudem soll die Einbindung von Datenbeständen aus dem privaten Sektor auf freiwilliger Basis forciert werden.”

Regulierungsbehörde RTR liefert Marktzahlen

Die Regulierungsbehörde für Rundfunk und Telekommunikation (RTR) stellt ihre Kennzahlen und Marktinformationen aus den Bereichen Medien, Telekommunikation und Post nun zur elektronischen Weiterverarbeitung bereit. „Neu ist, dass wir ab sofort den Großteil als ‘Open Data’ zur Verfügung stellen“, teilte die Behörde am Mittwoch in einer Aussendung mit. (mehr …)

Erfolgreiches DMA Kick-Off Meeting

Am 3.-4. November 2016 fand das Kick-Off Meeting unseres FFG Leitprojektes Data Market Austria (DMA) statt. Der Event dauerte zwei Tage, mit dem Highlight eines öffentlichen Start Events am 3. November mit über 140 TeilnehmerInnen.

Hohe Ziele und Erwartungen an das Data Market Austria Projekt

Das Kick-Off Meeting begann vormittags in einem geschlossenen Programmteil mit interessanten Vorträgen zum DMA Leitprojekt und dessen Kontext. Geladen waren die Projektpartner sowie die co-finanzierenden Forschungsförderer.

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DMA bei den DigitalDays2016 präsentiert

Allan Hanbury und Martin Kaltenböck präsentierten das Projekt DMA beim monatlichen Vienna Open Data Meetup, das diesmal in die Digital Days 2016 eingebettet war. Die Open Data Community stellt eine der Nutzergruppen für den DMA. Bei dieser ersten Präsentation konnte Interesse geweckt und ganz konkrete nächste Schritte eingeleitet werden.

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Ausschreibung für ein „Daten-Service-Ökosystem“

adf_logoIm Rahmen des Austrian IoT Day fand erstmals das Austrian Data Forum statt, das vom bmvit, der FFG und der Plattform Digital Networked Data veranstaltet wurde. bmvit und die FFG stellten dabei die Ausschreibung für ein Leitprojekt für ein „Daten-Service-Ökosystem“ vor: Das angestrebte Projektziel ist die Entwicklung einer Service-Infrastruktur für die Verwaltung und Analyse von großen Datenmengen. Einreichungen waren bis zum 7.3.2016 möglich.